Vom Ölberg aus konnte man eine wunderschöne Sicht sowohl über Jerusalem, also auch in die palästinensischen Autonomiegebiete genießen. Der Garten Gethsemane und der Felsendom sind ein anderes mal dran, da wir keine langen Hosen an hatten. Die Stadt bietet jedoch noch unzählige weitere Facetten, wie die Mea Shearim, das superultrahyperorthodoxe Judenviertel in der heute das größte Verkehrschaos war, da sie alle ihre Wände und Dächer für die Laubhütten zusammensammeln. Stichwort Sukkot. Am letzten Tag hab ich mich dann in christlichen Häusern noch rumgetrieben. Zum einen ein wunderbarer Bibelladen und zwei 24/7-Prayer Räume. Wer nicht weiß was das ist, da wird rund um die Uhr an jedem Tag gebetet. Der eine befindet sich an einem Hang nahe Berg Zion mit wunderschöner Aussicht. Dort gab es rund um die Uhr Lobpreis was ich zunächst ganz gut fand, letztlich der Fokus aber wieder zu sehr auf der Musik statt auf Gott lag. Der zweite ist direkt an der Jaffa-Street mitten in der City im 14.Stock! Von dort aus kann man ein wunderschönes Panoramabild in beinach jede Himmelsrichtung über Jerusalem genießen. Ihr Hauptanliegen ist das Zurückkehren der Juden nach Israel. Danach hab ich beim großen Jerusalemer Markt noch richtig billig zu Essen eingekauft und bin daraufhin abgefahren. Was mir gerade noch einfällt, der Verkehr in Jerusalem ist der Hammer! Alle hupen und drängeln und fahren bei rot erst mal bis zur Mitte der Kreuzung um alles zu blockieren und das beste sind die Buse, denn die gleichen einer Achterbahn. Egal ob Kurven oder Strassenunebenheiten, immer mit Vollgas drüber und am besten auch bei rot beschleunigen um möglichst scharf abbremsen zu können. Kann ich nur empfehlen :)
Übrigens: Die ersten Bilder sind online! Es folgen bald weitere.
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