Heute gegen Abend begab ich mich auf einen Spaziergang südlich der Altstadt, auf der Suche nach einer schönen Promenade. Da kam mir eine Rauchschwade entgegen, am Fuße des Berges Zion brach ein Busch-Feuer aus! So wirklich glauben wollt ich es noch nicht und dachte zunächst an ein kontrolliertes Feuer. Nachdem es rasend anfing sich auszubreiten, entschloß ich mich, das Blaulichtkomitee zu rufen. Nur kurz darauf waren diese auch schon da, ich wieß sie ein und Jerusalem war gerettet.
Nun der Rückblick der letzten Woche, meinen treuen Folgern wird jetzt wohl gleich auffallen; aha, da war doch Raphis Schwester Ywi zu Besuch. So ist es. Schön wars. Im Vergleich zu der "Bildungsreise" mit Mama war es diesmal einfach Urlaub. Tel Aviv Beach, Schweben im Toten Meer, Kaffekränzchen auf dem Ölberg-Friedhof. Ja auch diesmal war viel Abwechslung dabei, darunter der Gedenk- und Unabhängigkeitstag des Staates Israel. Wir erklommen Herodes mächtigste Festung Masada, in welcher 900 jüdische Rebellen monatelang gegen die römische Besatzung standhalten konnten. Jedoch schütteten die Legionen eine gigantische Rampe auf, über welche sie nach langer Belagerung die Festung erzwungen. Um nicht in die Hände der Eroberer zu fallen, beging die Gemeinde kollektiven Selbstmord.
Ebenfalls kehrten wir in die Stadt Davids, mit rund 4000 Jahre alter Geschichte zurück, Ausgrabungen verschiedenster Epochen, darunter der Palast und das Grab König Davids, waren zu besichtigen. Definitiv das Highlight ist das Tunnelsystem. Außerhalb der Stadtmauer befand sich die Gihonquelle, welche die Hauptwasserquelle für lange Zeit war. Durch einen Tunnel gelangte man hinaus zur Quelle um Wasser zu schöpfen. Durch diesen Kanal gelangte David mit seinem Heer in die Stadt hinein und eroberte sie. Später ließ Hezekia einen 400 Meter langen Kanal hangabwärts in den Fels hauen, am südlichen Ende sammelte sich das Wasser im künstlich angelegten Siloam-Pool. Ywi und ich starteten also eine Expedition durch den stockfinsteren Kanal, in dem das Wasser teilweise bis zu 70 Zentimeter hoch ist.
Dort wo einstmals Jerusalem ihren Namen bekam, siedeln heute muslimische Araber und fünf jüdische Familien in der gefährlichsten Gegend des heutigen Jerusalems; Silwan. Dort wird nahezu regelmäßig mit Steinen auf Autos und Fußgänger geworfen.
Bevor David Jerusalem eroberte, regierte er sieben Jahre von Hebron aus. So machten wir uns auch dahin auf, eine der gefährlichsten Städte im Palästinensischen Autonomiegebiet. Erstmals an Bedeutung erhielt dieser Ort zu Zeiten Abrahams, welcher damals eine Grabeshöhle für seine Frau dort kaufte. Auch er selbst soll hier begraben worden sein, so wie auch Isaak, Jakob und dessen Frauen. Darüber steht heute ein mächtiges Gebäude, das auf der einen Seite Synagoge und auf der anderen Moschee ist. Innerhalb der Stadt gibt es abgegrenzte, mit Checkpoints versehene Siedlungen von Juden, welche sich hier niederliesen. Es ist ein bedrückendes Szenario in den Siedlungen. Die alten Häuser stehen alle leer, nur ein paar Neue werden von Siedlern bewohnt. Auf den Dächern sich überall Militärstutzpunkte verteilt. Kein Quadratmeter ist unbeobachtet. Unser palästinensische Tourguide schilderte uns die Sicht der unterdrückten Araber und führte uns letztlich zu einem der guten Restaurants, in denen es Kamellfleisch zu essen gibt. Wahrhaftig ein Leckerbissen.
Nun der Rückblick der letzten Woche, meinen treuen Folgern wird jetzt wohl gleich auffallen; aha, da war doch Raphis Schwester Ywi zu Besuch. So ist es. Schön wars. Im Vergleich zu der "Bildungsreise" mit Mama war es diesmal einfach Urlaub. Tel Aviv Beach, Schweben im Toten Meer, Kaffekränzchen auf dem Ölberg-Friedhof. Ja auch diesmal war viel Abwechslung dabei, darunter der Gedenk- und Unabhängigkeitstag des Staates Israel. Wir erklommen Herodes mächtigste Festung Masada, in welcher 900 jüdische Rebellen monatelang gegen die römische Besatzung standhalten konnten. Jedoch schütteten die Legionen eine gigantische Rampe auf, über welche sie nach langer Belagerung die Festung erzwungen. Um nicht in die Hände der Eroberer zu fallen, beging die Gemeinde kollektiven Selbstmord.
Ebenfalls kehrten wir in die Stadt Davids, mit rund 4000 Jahre alter Geschichte zurück, Ausgrabungen verschiedenster Epochen, darunter der Palast und das Grab König Davids, waren zu besichtigen. Definitiv das Highlight ist das Tunnelsystem. Außerhalb der Stadtmauer befand sich die Gihonquelle, welche die Hauptwasserquelle für lange Zeit war. Durch einen Tunnel gelangte man hinaus zur Quelle um Wasser zu schöpfen. Durch diesen Kanal gelangte David mit seinem Heer in die Stadt hinein und eroberte sie. Später ließ Hezekia einen 400 Meter langen Kanal hangabwärts in den Fels hauen, am südlichen Ende sammelte sich das Wasser im künstlich angelegten Siloam-Pool. Ywi und ich starteten also eine Expedition durch den stockfinsteren Kanal, in dem das Wasser teilweise bis zu 70 Zentimeter hoch ist.
Dort wo einstmals Jerusalem ihren Namen bekam, siedeln heute muslimische Araber und fünf jüdische Familien in der gefährlichsten Gegend des heutigen Jerusalems; Silwan. Dort wird nahezu regelmäßig mit Steinen auf Autos und Fußgänger geworfen.
Bevor David Jerusalem eroberte, regierte er sieben Jahre von Hebron aus. So machten wir uns auch dahin auf, eine der gefährlichsten Städte im Palästinensischen Autonomiegebiet. Erstmals an Bedeutung erhielt dieser Ort zu Zeiten Abrahams, welcher damals eine Grabeshöhle für seine Frau dort kaufte. Auch er selbst soll hier begraben worden sein, so wie auch Isaak, Jakob und dessen Frauen. Darüber steht heute ein mächtiges Gebäude, das auf der einen Seite Synagoge und auf der anderen Moschee ist. Innerhalb der Stadt gibt es abgegrenzte, mit Checkpoints versehene Siedlungen von Juden, welche sich hier niederliesen. Es ist ein bedrückendes Szenario in den Siedlungen. Die alten Häuser stehen alle leer, nur ein paar Neue werden von Siedlern bewohnt. Auf den Dächern sich überall Militärstutzpunkte verteilt. Kein Quadratmeter ist unbeobachtet. Unser palästinensische Tourguide schilderte uns die Sicht der unterdrückten Araber und führte uns letztlich zu einem der guten Restaurants, in denen es Kamellfleisch zu essen gibt. Wahrhaftig ein Leckerbissen.
29 Die Geschichte aber des Königs David, die frühere und die spätere, siehe, die steht geschrieben in der Geschichte Samuels, des Sehers, und in der Geschichte des Propheten Nathan und in der Geschichte Gads, des Sehers,30 dazu auch seine Regierung und seine tapferen Taten sowie die Geschehnisse, die über ihn und Israel und über die Königreiche in allen Landen dahingegangen sind.
1.Chronik 29
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